Wirtschaft

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Ein gut ausgebildetes Wirtschaftssystem ist die Grundlage für eine funktionierende Region.

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Regionale Wirtschaft stärken

Die Region Liezen bildet mit international tätigen Leitbetrieben (MFL, AHT, Landena, RHI, MACO, Georg Fischer, Admonter Holzindustrie etc.) und einem hohen Angebot an qualifizierten Arbeitsplätzen einen wichtigen Wirtschaftsstandort in der Obersteiermark. Die vielfältigen Klein- und Mittelbetriebe im Bereich Handel und Gewerbe leisten ebenfalls einen unverzichtbaren Beitrag für dessen Erhalt.

Dennoch steht die Region Liezen - wie viele ländliche Regionen in Österreich - vor großen Herausforderungen, vor allem, was die demographische Entwicklung betrifft:

„Der prognostizierte Rückgang der Erwerbstätigen im ländlichen Raum könnte zu einem Arbeitskräftemangel führen. In der Folge könnten sich Unternehmen veranlasst sehen, ihre Standorte in die Ballungsräume zu verlegen, was das Arbeitsplatzangebot im ländlichen Raum weiter verringern und damit die bestehenden Abwanderungstendenzen – dem Nachziehen zu den Arbeitsplätzen – verstärken könnte.“
15. Raumordnungsbericht der Österreichischen Raumordnungskonferenz, S. 24

Österreichweit wird prognostiziert, dass die Zahl der Erwerbstätigen bis 2030 um 3,9 % steigt. Für die Region Liezen wird hingegen ein Minus von 14,3 % erwartet. Damit gehört sie österreichweit zu den Regionen, die am meisten Erwerbstätige verlieren werden. . Zum Vergleich: für die Stadt Graz wird ein Plus von 19,7 % erwartet, für den Bezirk Murau Minus 24,3 %.

Besonders wichtig: die Sicherung von Fachkräften und Anpassung ihrer Kompetenzen an regionale Bedarfe

Deshalb zählen gut ausgebildete Arbeitskräfte zu den wesentlichen Standortfaktoren, die auf regionaler Ebene gefördert werden müssen. Unsere Aufgabe ist es daher auch von Seiten der Regionalentwicklung, Maßnahmen zu unterstützen, die zum Ziel haben, qualifizierte Fachkräfte in die Region zu holen, Menschen hier zu Fachkräften auszubilden und an die Region zu binden.

Dabei ist es wichtig, dass ihre Kompetenzen in engem Zusammenhang mit den Bedarfen der regionalen Unternehmen stehen:

„Wenn es zukünftig weniger Niedrigqualifizierte und weniger FacharbeiterInnen geben wird, ist es wichtig, dass die so ausgebildeten Leute zumindest der Nachfrage gerecht werden. Dem Abgleich zwischen den Arbeitsplatzanforderungen der Wirtschaft und den Kompetenzen von BewerberInnen wird noch mehr Bedeutung zukommen.“
15. Raumordnungsbericht der Österreichischen Raumordnungskonferenz, S. 24

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  • Fachkräftesicherung und Stärkung der regionalen Nahversorgung
  • Stärkung der regionalen Wertschöpfung: lokale Produkte und Dienstleistungen
  • Förderung von weiblichen Gründungen und Frauen in Entscheidungsgremien
  • Rückholen von Know-How in die Region, von Menschen die Region aus beruflichen Gründen oder wegen ihrer Ausbildung verlassen

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Um mit den Herausforderungen im Bereich des Fachkräftemangels in der Region in Zukunft fertig zu werden, wird es notwendig sein, spezifische Personengruppen für den regionalen Arbeitsmarkt zu mobilisieren und Maßnahmen zu setzen, um den Zuzug in die Region voranzutreiben. Gut qualifizierte MitarbeiterInnen und Fachkräfte sind entscheidend für den Erfolg unserer regionalen Unternehmen.
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