Infrastruktur

Infrastruktur

Schwerpunkte einer Infrastrukturplanung sind typischerweise Energie-, Wasser-, Kommunikations- und Verkehrsnetze und damit die Frage: Was macht eine Region attraktiv?

© Martin Gebeshuber

Mobilität und Digitalisierung

Zwei Infrastrukturthemen sind derzeit für das RML Regionalmanagement Bezirk Liezen von zentraler Bedeutung: Mobilität und Digitalisierung. Beide steigern sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch die Attraktivität einer Region. Es sind die Themen, die Unternehmen und Erwerbstätige gleichermaßen beschäftigen; die einen in Fragen der Standortsuche, die anderen bei der Wahl ihres Wohnortes bzw. der Möglichkeit, eine attraktive Arbeitsstelle zu finden. Und es liegt auf der Hand, dass die beiden Seiten hier einander stark beeinflussen. 

Mobilität und Verkehr: Erreichbarkeit erhöht die Attraktivität einer Region 

Es gibt statistisch betrachtet einen Zusammenhang zwischen der Erreichbarkeit von zentralen Orten und der Bevölkerungsentwicklung: Eine schlechte Erreichbarkeit lässt Menschen abwandern, das wird noch deutlicher, wenn sich an diesem Ort auch der Arbeitsplatz befindet – mit ein wichtiger Grund, warum Menschen aus den Regionen in die urbanen Zentren ziehen. Für Unternehmen ist bei der Klärung der Standortfrage u. a. die Erreichbarkeit eines Ortes daher von großer Bedeutung. 

Um die Mobilitätsangebote im Bezirk zu verbessern und den motorisierten Individualverkehr umweltschonend zu reduzieren, wurden folgende Projekte ins Leben gerufen: 

  • Mobilitätsmanagement 
  • Mikro-ÖV-System (in Vorbereitung)
  • Mobilitäts-App (in Vorbereitung)
  • Ennstalradweg R7

Digitalisierung und Kommunikation: Anforderungen des Zeitgeists erfüllen

Die Digitalisierung betrifft alle Bereiche des Lebens: Zukünftige Anforderungen, wie etwa autonomes Fahren, Multimedia-Anwendungen (z.B. stabile Videokonferenzen, Onlinegaming, Fernsehen in 4K-Auflösung), Industrie 4.0 (z. B. roboterbasierende Produktion, wo Maschinen „miteinander reden“) und IoT - Internet der Dinge (z. B. neue Stromzähler, die mit Haushaltsgeräten kommunizieren – beispielsweise geht dann ein Signal zum Einschalten an die Waschmaschine, wenn der Strom am günstigsten ist) bringen die vorhandene Kommunikationsinfrastruktur wie Kupfer- und TV-Kabel zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. Um einen Vergleich zu geben: das TV- und Kupferkabelnetz im Bezirk schafft es, 100 Mbit/sec zu übertragen – im Vergleich dazu können Glasfaserkabel bis zu 1.000 Mbit/sec nahezu ohne Qualitätsverlust übertragen.

Es gilt, die Kommunikationsinfrastruktur im Bezirk neu zu denken. Mit dem Projekt „Masterplan Breitband“ – einer FTTH-Grobplanung – wird das Fundament für einen zukünftigen Glasfaserausbau bis in die Firmengebäude und das private Eigenheim gelegt.

Infrastruktur


  • zwei zentrale Infrastrukturthemen: Mobilität und Digitalisierung
  • Mobilität schafft Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität in der Region
  • zukünftige Herausforderungen der Digitalisierung meistern
Martin Gebeshuber, MA
Martin Gebeshuber, MA Projektmanagement
Der Aufbau einer regionalen Glasfaserinfrastruktur und umweltfreundlichen Verkehrsinfrastruktur sind für die Regionen eine Chance, sich als lebenswerte und interessante Wohn- und Wirtschaftsstandorte zu etablieren.
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