Gemeinden des Paltentals als Impulsgeber für die Entwicklung der Region Liezen

Gemeinden des Paltentals als Impulsgeber für die Entwicklung der Region Liezen

Mit einer zielgerichteten Bildungsinitiative leistet das Paltental einen nachhaltigen Beitrag zur Standortentwicklung.

Am Freitag, den 1. Oktober 2021 wurde im Bildungszentrum Nord in Rottenmann im Beisein der für die Regionalentwicklung zuständigen Landesrätinnen MMag.a Barbara Eibinger-Miedl und Mag.a Ursula Lackner das Projekt „Bildungsregion Paltental“ präsentiert.

„Die Bildungsinitiative des RML Regionalmanagement Bezirk Liezen ist ein wegweisendes Projekt, das zu einer lebens- sowie liebenswerten Region beitragen wird. Zum einem stärkt sie den regionalen Zusammenhalt und zum anderen eröffnet sie Zukunftsperspektiven für die Jugendlichen vor Ort. Gerade angesichts des vorherrschenden Fachkräftemangels ist die „Bildungsregion Paltental“ von großer Bedeutung“, unterstreichen die Landesrätinnen MMag.a Barbara Eibinger-Miedl und Mag.a Ursula Lackner.

Von den Gemeinden Selzthal, Rottenmann, Trieben und Gaishorn wurden gemeinsam nachhaltige Perspektiven im Bereich Bildung und Karriere entwickelt, um einerseits ein modernes Regionsbild zu schaffen und gleichzeitig den Wirtschaftsstandort zu stärken. Ziel ist es, intensive Kooperationen zwischen Industrie, Wirtschaft und Bildung herzustellen, Fachkräfte im Bezirk auszubilden und zu halten sowie das Paltental als Bildungsregion zu positionieren. Gemeinsam geht man nun einen erfolgversprechenden Weg, um der Abwanderung von hoch qualifizierten jungen Menschen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Unter anderem wurde ein AbsolventInnenmonitoring eingerichtet, um mit jungen Menschen nach deren schulischer Ausbildung in Kontakt zu bleiben und diese auf ihrem weiteren Berufs- und Karriereweg zu begleiten. Damit soll die Bindung an die Region erhöht und die Rückkehr von abgewanderten Menschen angestoßen werden.

Des Weiteren werden Schritt für Schritt neue Ausbildungswege in Zusammenarbeit mit BildungsträgerInnen entwickelt, die sich mit dem Bedarf an Fachkräften der Region decken. Die beiden Schwerpunkte „industriell-technischer Bereich“ sowie „Berufe für und mit Menschen“ werden gezielt weiter vorangetrieben.

Das Bildungszentrum Nord positioniert sich dabei als umfassender Bildungsanbieter für soziale und wirtschaftliche Berufe. Im technischen Bereich bietet die HTL Trieben die Schwerpunkte Maschinenbau & Robotik sowie Smart Engineering an. Eine berufsbegleitende Abend-HTL für Erwachsene, mit dem Schwerpunkt Automatisierungstechnik, ergänzt zudem das bestehende Angebot der Höheren Technischen Lehranstalt. Ein neuer Kolleg-Lehrgang im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen ist ebenfalls bereits in Vorbereitung.

Um ein modernes Regionsbild auch im Bewusstsein der Region zu verankern, soll die Marke „Bildungsregion Paltental“ etabliert werden. Dazu wird in den nächsten Jahren verstärkt auf Öffentlichkeitsarbeit gesetzt. „Als RML Regionalmanagement Bezirk Liezen legen wir sehr großen Wert auf die Nachhaltigkeit dieses Projektes“, unterstreicht Geschäftsführerin Dr.in Eva Stiermayr.

„Die Gemeinden der Bildungsregion Paltental zeigen einen Erfolg versprechenden Weg auf, den Wirtschaftsstandort zu stärken und jungen Menschen bestmögliche Chancen zu bieten. Diese Form der regionalen Zusammenarbeit ist durchaus beispielgebend für den gesamten Bezirk“, stellen die Landtagsabgeordneten Armin Forstner und Michaela Grubesa als Vorsitzende des RML Regionalmanagement Bezirk Liezen fest und heben in ihren Worten die Wichtigkeit dieses Projektes hervor.

Die Bürgermeister der Paltentalgemeinden setzen gemeinsam alles daran, die Region lebenswert zu gestalten. „Dazu braucht es vor allem Perspektiven für junge Menschen“, sind sich die Bürgermeister einig.

Weiterführende Informationen finden Sie auch auf der Website:

https://www.rml.at/bildungsregion-paltental

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Margit Baumschlager
Regionale Bildungs- und Berufsorientierungskoordinatorin
RML Regionalmanagement Bezirk Liezen GmbH
Tel.: 03612/25970

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Regionalressorts des Landes Steiermark finanziert.

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