Die Geschichte über die Feuerwehr-Rettung Admont

  • Eingereicht von  Mag. Ute Berghofer
Die Geschichte über die Feuerwehr-Rettung Admont

Die Geschichte über die Feuerwehr-Rettung Admont

 

 Österreichweit einzigartig ist die Konstellation der Freiw. Feuerwehr Admont, bildet sie doch als einzige Feuerwehr die „Feuerwehr-Rettung Admont", welche ausschließlich mit ehrenamtlichen Mitgliedern die komplette sanitätsmäßige, bodengebundene Rettungsversorgung der Marktgemeinde Admont mit den Ortsteilen Admont, Hall, Weng mit Gstatterboden und Johnsbach sowie einen Teil der Gemeinde Ardning mit insgesamt ca. 6.300 Einwohnern versorgt.
Wehrkommandant HBI. Günter Plank ist Chef dieser gemeinnützigen Institution, davon können 45 Kameradinnen und Kameraden die aufwendige Ausbildung zum Rettungssanitäter vorweisen, die mit ihren freiwilligen Diensten die Rettungsbereitschaft rund um die Uhr aufrecht halten, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Organisiert wird die „Feuerwehr-Rettung" von Einsatzleiter BM. Manfred Aster, der ebenfalls wie all seine Kameradinnen und Kameraden seine Tätigkeit als Idealist ehrenamtlich und unentgeltlich in den Dienst des Nächsten stellt.

 

Die „Feuerwehr-Rettung Admont" leistet mit den insgesamt 5 Rettungsfahrzeugen und einem Mannschaftstransportfahrzeug bei bis zu 4.500 Krankentransporten im Jahr ungefähr 280.000 Einsatzkilometer für die Transporte in die umliegenden Krankenhäuser wie Rottenmann, Kalwang, Leoben, Bruck bis zum KH Stolzalpe bzw. sind durch die Strahlen- und Chemotherapien fast täglich Fahrten nach Graz, Wels oder Linz am Programm.
Die monatlich laufenden Sanitäterschulungen lt. Sanitätergesetz werden von FA. MR. Dr. Hermann Thelesklaf gemeinsam mit EL. BM. Manfred Aster als Lehrbeauftragten durchgeführt, somit sind alle Sanitäterinnen und Sanitäter in der wichtigen Materie der Sanitätshilfe laufend bestens geschult und ständig am neuesten Stand.
Einzigartig ist auch der Umstand, dass die Einsatzzentrale der Freiw. Feuerwehr und Rettungsabteilung Admont, welche 1999 entlang der Aignerstraße in den Dienst genommen werden konnte, auch komplett Behindertengerecht ausgestattet ist. Dies kommt der Feuerwehr-Rettung insofern zu Gute, dass Herr OFM. Alois Dechler als Rollstuhlfahrer seine freiwillige und ehrenamtliche Tätigkeit als Disponent mindestens zweimal wöchentlich den Funk- und Telefondienst absolvieren kann.
Durch die Beauftragung der Gemeinden Admont und Ardning, die sanitätsmäßige Rettungsversorgung der Bevölkerung von Ardning über Admont, Hall, Weng und Gstatterboden bis nach Johnsbach durch die Feuerwehr-Rettung Admont abzusichern, ist auch die Wichtigkeit dieser Rettungsorganisation im Steiermärkischen Rettungsdienstgesetz mit Bescheid hervorgehoben und der Weiterbestand bestätigt worden.

Nachstehend ein chronologischer Auszug der Feuerwehr-Rettung Admont:

Mit der Gründung der Freiw. Feuerwehr Admont im Jahre 1873 wurde für die Erstversorgung der Feuerwehrkameraden auch die Rettungsabteilung Admont ins Leben gerufen. Als sich das Aufgabengebiet der Rettungsabteilung auch auf die Bevölkerung von Admont ausbreitete, wurden verschiedene Sanitäs-Hilfsmittel angeschafft.
Ab 1933 wurden eigene Kurse sowie eine neue Tragbahre angeschafft. Als 1937 für den Feuerwehrbezirk "Unteres Ennstal" erstmals ein Rettungswagen durch die Gemeinde angeschafft und in Rottenmann stationiert wurde, beschloss 1939 die Rettungsabteilung der FF-Admont, einen eigenen Rettungswagen (Marke Mercedes) anzukaufen, Die Feuerwehr stellte der Rettungsabteilung zu diesem Zweck 600,-- Reichsmark zur Verfügung.
1946 wurde die Überleitung des Rettungsdienstes an das Österr. Rote Kreuz einstimmig beschlossen, das Übereinkommen wurde jedoch nicht unterfertigt. Der feuerwehreigene Rettungswagen hätte ständig im 20 km entfernten Liezen und nicht in Admont verbleiben sollen. Es wurde daher beschlossen, den Plan fallen zu lassen und den Rettungsdienst der FF-Admont einzugliedern.
1952 wurde der Rettungsdienst endgültig der FF-Admont übertragen.
Das Aufgabengebiet der Rettungsabteilung wurde ständig größer, so konnte 1952 ein neuer Rettungswagen "OPEL 1500" angekauft werden. Die Ausfahrten häuften sich, so wurden 1959 bereits 262 Rettungstransporte durchgeführt.
Zur Erleichterung der Transporte entschloss man sich 1961, einen weiteren Rettungswagen der Marke OPEL anzuschaffen. So wurden in den nächsten Jahren moderne Ausrüstungsgegenstände wie z.B. ein Sauerstoffgerät und weitere Rettungsfahrzeuge angeschafft.
1967 wurden bereits 399 Krankentransporte verzeichnet. In den nachfolgenden Jahren konnte sich die Mannschaft immer mehr festigen, so dass 1977 beschlossen wurde, einen permanenten Wochenenddienst einzuführen.
Die Krankentransportautos wurden periodisch ausgetauscht und erneuert. Mit dem Funkausbau im Jahre 1982 sowie der Erneuerung im Jahre 1993 wurde die Funkverbindung mit dem Österr. Roten Kreuz und der Bergrettung eingeführt. Auch wurde ein vierter Rettungswagen benötigt, um die ständig steigende Zahl der Krankentransporte bewältigen zu können.
1995 wurde ein modernes EKG-Gerät mit integriertem Defibrillator angeschafft, diese modernen Geräte wurden sodann ständig erneuert und ab 1999 konnten mit dem halbautomatischen Wiederbelebungsgeräte die Rettungsfahrzeuge ausgestattet werden.
1999 wurde die neue Einsatzzentrale entlang der Aignerstraße in Betrieb genommen; neben den 45 ehrenamtlichen Sanitäterinnen und Sanitäter sowie die diensthabenden Disponenten in der Funk- und Telefon-Leitstelle versehen auch zwei Zivildiener den Dienst in Admont.
Je nach Kilometerleistung werden die SAN-Fahrzeuge periodisch erneuert und die damit notwendige technische Sanitätseinrichtung ständig erweitert. Die fünf modernen und technisch auf dem neuesten Stand befindlichen Rettungsfahrzeuge stehen rund um die Uhr für unsere in Not geratenen Mitbürger zur Verfügung.
Als Vertreter der gesamten Rettungsmannschaft stellen Wehrkommandant HBI. Günter Plank und Rettungs-Einsatzleiter BM. Manfred Aster die Wichtigkeit dieser Rettungsorganisation in den Vordergrund und beweisen bei den täglichen Einsätzen die Schlagkräftigkeit aller Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr-Rettung Admont.

 

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