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Soziales & Gesundheit

Stärkefeld Soziales

 

Bewusstseinsbildung und Netzwerkmanagement

Oberstes Ziel im Sektor Soziales stellt die Image- und Bewusstseinsbildung dar.
Es muss darauf hingearbeitet werden, dass ein respektvoller Umgang, soziales Verhalten, Wertschätzung sowie Verständnis unter und mit allen Bevölkerungsschichten (unabhängig von Alter, Geschlecht, Religionszugehörigkeit, gesellschaftlicher Stellung oder Geburtsort) in naher Zukunft selbstverständlich sind.

 

Für sozial benachteiligte Menschen muss die Möglichkeit geschaffen werden, jederzeit am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Ein bestmöglicher Versorgungsgrad im Sektor der Sozialinfrastruktur muss künftig erreicht und gewährleistet werden. Hier sind vor allem die Schaffung und Sicherstellung effizienter Angebote und sozialer Leistungen – unter Berücksichtigung des Kosten/Nutzen-Faktors zu forcieren.

Künftig soll ein gut funktionierendes Netzwerk mit regelmäßigem Informationsaustausch zwischen sozialen Dienstleistern und Einrichtungen die Voraussetzung für eine viel versprechende Versorgung darstellen.

 

Generationenübergreifende Maßnahmen sollen der Isolation einzelner Bevölkerungsschichten entgegenwirken und das Engagement der Älteren stärken. Damit bleiben ältere Personen „am Puls der Zeit" und haben Anteil an der Lebenswelt der nachfolgenden Generationen. Ebenso soll künftig durch gezielte Maßnahmen das „Wissen bzw. die Erfahrung der Älteren" transparenter gemacht werden, damit auch Kinder, Jugendliche und junge Menschen davon profitieren.

Unerlässlich ist künftig auch die Ausweitung des „Daheim-Betreuungs-" und „Daheim-Pflegeangebotes".

 

Eine Verbesserung des Entlassungsmanagements der Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen bzw. eine verstärkte Kommunikation zwischen betreuenden Angehörigen und/oder Sozialeinrichtungen ist hier jedoch Grundvoraussetzung.
Mit sinnvollen Marketingmaßnahmen – unter Einbeziehung eines ganzheitlichen Denkansatzes - muss das Image des sozialen Sektors
aufgebaut und aufgewertet werden. Ebenso wird dadurch das Bild von Frau/Mann als „Familienmanager/in" wie auch der Wissensstand um die „Väterkarenz" verbessert werden.

 

Gewährleistung einer bestmöglichen Infrastruktur

Die Stärkung der Familienstruktur mit einer optimalen work-life-balance (Einklang von Arbeits- und Privatleben) gemeinsam mit Unternehmen und Organisationen ist ein weiteres Ziel. Für diese ergibt sich durch familienfreundliche Strukturen eine geringere Personalfluktuation, zufriedene, motivierte Mitarbeiter; was wiederum einen Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt nach sich zieht.

Ein weiteres Ziel ist die Schaffung eines speziellen Arbeitsmarktes für – am Arbeitsmarkt benachteiligte - Personen. Bedarfsgerechte Strategien und individuell abgestimmte Maßnahmen müssen in Zukunft die dauerhafte Wiedereingliederung in den Beruf und somit in die Gesellschaft ermöglichen.

 

Stärkefeld Gesundheit

 

Bewusstseinsbildung und Gewährleistung einer bestmöglichen Infrastruktur

Zwei Hauptziele umfasst der Plan für den Gesundheitssektor des Bezirkes Liezen:

  • „Bewusstsein schaffen" und
  • Sicherung und kontinuierliche Verbesserung der Gesundheitsinfrastruktur

Durch effizientere Angebote und den Aufbau eines Beratungsnetzwerkes muss eine stärkere Bewusstseinsbildung erreicht werden. Das bedeutet für die Bevölkerung: gesündere Lebensweise, Enttabuisierung gewisser Themenbereiche und weg von Stigmatisierung.

 

Von größter Relevanz ist es, den Übergang

von einer „Reparaturmedizin" zu einer „Präventionsmedizin"

sowohl im physischen, als auch im psychischen Bereich zu bewerkstelligen.

 

Im Zuge der Erstellung eines Gesundheitskonzeptes im Rahmen des Pilotprojektes „Der G'sunde Bezirk Liezen" könnte damit – und auch mit den unzähligen Erholungsmöglichkeiten aufgrund der landschaftlichen Gegebenheiten – Liezen eine Vorreiter-Rolle im Bereich Gesundheit spielen.

Die Gesundheitsförderung soll ein wesentliches Ziel für den Bezirk Liezen in den nächsten Jahren darstellen.
Gesundheit wird dabei in einer ganzheitlichen Sichtweise als körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden definiert, das durch individuelle, soziale und gesellschaftliche Hintergründe beeinflusst wird. Dies soll durch Maßnahmen und Aktivitäten erreicht werden, welche zur Stärkung der Gesundheitsressourcen und -potenziale der Menschen beitragen. Es wird dabei nicht nur Augenmerk auf das Verhalten des Einzelnen, seine Kenntnisse und Fertigkeiten gelegt sondern auch auf soziale und ökonomische Bedingungen.
Zu beachten sind hier einerseits die Prävention, andererseits die Gesundheitsförderung.

 

Die Prävention zielt auf die Vorbeugung und Früherkennung von Krankheiten ab, die Gesundheitsförderung auf die Stärkung der Gesundheit. Speziell dem Thema psychische Belastung muss künftig erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden, da die Zahlen der Burnout-Betroffenen, der Burnout-Gefährdeten, wie auch der Frühpensionierungen (ua. aufgrund von Burnout) steigend sind. Wichtig sind hier die entsprechenden Präventionsmaßnahmen sowie die umfassende Aufklärung über Möglichkeiten und Risiken für Gefährdete und Arbeitgeber.

Insbesondere sollen durch die Veränderung der Arbeits-, Umwelt- und Lebensbedingungen bessere Bedingungen für gesundes Leben geschaffen werden. Bedeutend ist die permanente Kooperation und Vernetzung mit allen AkteurInnen innerhalb und außerhalb des Gesundheitswesens (Arbeitgeber, Verbände, Vereine, AkteurInnen des Gesundheitssystems....).

 

Besonders die Bewusstseinsbildung zum Thema Gesundheit muss verstärkt werden. Informationen zu Vorsorgeuntersuchungen sollen der Bevölkerung verstärkt zugänglich gemacht werden damit rechtzeitig vorgebeugt und zeitgerecht behandelt werden kann.
Hierzu kommt auch die Burnout-Prävention bzw. Burnout-Aufklärung, zumal sich Burnout zu einer nicht zu unterschätzenden Gesundheitsgefährdung entwickelt hat.

Auch die betriebliche Gesundheit soll gefördert werden, um Krankheiten am Arbeitsplatz vorzubeugen, einschließlich arbeitsbedingter Erkrankung, Berufskrankheiten, Arbeitsunfälle und Stress. Nur gesunde Arbeitskräfte können optimale Leistungen erbringen, dadurch zu einem gesunden Unternehmen und in weiterer Folge zu einer starken Wirtschaft beitragen.

Weiters soll künftig eine bestmögliche medizinische Versorgung durch

  • Auf-/Ausbau einer zeitgemäßen Gesundheitsinfrastruktur
  • Stärkung und Sicherung der Gemeindeärzte
  • Erweiterung des Facharzt-Angebotes

gewährleistet werden.

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