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Ländliche Entwicklung & Erneuerbare Energie

Stärkefeld: Ländliche Entwicklung

 

„Von der Regionalität zur Globalität"
„Von der Globalität zur Regionalität"

 

Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, muss im Bezirk Liezen in Zukunft – im Sinne eines ganzheitlichen Denkansatzes – verstärkt Augenmerk auf Innen- sowie Außenmarketing gerichtet werden. Dabei wird die Vermarktung der Alleinstellungsmerkmale (USP's des Bezirkes) und Pflege des Images von immanenter Bedeutung sein. Dies im Besonderen um darzustellen, welch hohe Lebensqualität der Bezirk Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Familien bietet. In weiterer Folge sollen damit auch den Unternehmern die Standortvorteile des Bezirk Liezen aufgezeigt werden.

Ebenso muss eine stärkere Bewusstseinsbildung in den Themenbereichen

  • Bekenntnis zum ländlichen Raum und
  • Qualität der heimischen Produkte

 angestrebt werden.

 

Erhöhung der regionalen Wertschöpfung

Regionalität bedeutet für Menschen Vertrautes und Zugehörigkeit. Den Gästen unseres Bezirks vermittelt die Regionalität zumeist Neues und Anderes.
Nicht zuletzt auf Grund der globalen Bewegung wurde in den letzten Jahren eine stärker werdende Tendenz hin zur Regionalität beobachtet. Immer mehr Menschen besinnen sich wieder auf ihren Ursprung. Traditionen und Bräuche, die Rückhalt und Zusammengehörigkeitsgefühl vermitteln, stehen wieder im Vordergrund.

 

Der Bezirk Liezen soll sich künftig als Referenzpunkt für verstärkte Identitätsbildung anbieten
und durch Stärkung des
„Wir-Gefühls" im Ennstal der globalen Entwurzelung entgegenwirken.

 

Regionale Produkte

Regionale Produkte haben den unschätzbaren Vorteil, dass der Konsument genau weiß, woher und von wem die Produkte kommen. Dies schafft unersetzbares Vertrauen.


Es ist von hoher Relevanz, auf dem erreichten „Regionalitäts-Bonus" weiter aufzubauen und dabei großes Augenmerk auf die Produkt- und Leistungsqualität zu richten.


Um die hochwertigen, regionalen und saisonalen Produkte des Bezirkes langfristig zu stärken und erfolgreich zu vermarkten, bedarf es unter anderem der Schaffung eines regionalen Partnernetzwerks von Betrieben (aus Land- und Forstwirtschaft, Gastronomie, Tourismus ...), Institutionen (LK, WK, Bezirksjugendmanagement ...), Vereinen und anderen Akteuren aus dem Bezirk Liezen.

 

Zu beachten ist, dass keine Parallelstrukturen zu bestehenden – meist kleinregionalen - Netzwerken aufgebaut werden. Dies soll sicherstellen, dass mit den schon bestehenden Netzwerken eine fruchtbare Symbiose eingegangen wird. Regelmäßige Treffen sollen Projekte und Aktivitäten der verschiedenen Teilregionen bestmöglich miteinander verknüpfen, um so neue Impulse im Bezirk setzen.


Dieses Partnernetzwerk soll langfristig als regionale Kommunikations- und Kooperationsplattform dienen, die Marktposition regionaler Produkte und das „Wir-Gefühl" im Bezirk stärken.

 

Potenziale für die Diversifizierung der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe müssen analysiert werden, um diese auch optimal zu nutzen. Ein Ziel stellt dabei die Stärkung der Betriebe durch außerlandwirtschaftliche Einkommen dar. Erste positive Ansätze hinsichtlich „Green Care" (im Erholungs-, Betreuungs- und Pflegebereich) sollen gefördert und weiterentwickelt werden.

 

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Erhaltung bzw. Ausdehnung von Streuobst-Wiesen (inklusive der Veredelungs- und Vermarktungsstrategien der Produkte).

 

Für die Entwicklung des sanften Tourismus ist es von allergrößter Wichtigkeit, das bestehende Almflächen wieder, respektive weiter bewirtschaftet werden.

 

Um die regionale Wertschöpfungs-Kette im Bezirk zu optimieren, sollte ua. die Veredelung heimischer Rohstoffe forciert werden.

 

Um das ganze Potenzial bestmöglich auszuschöpfen, muss auch hierin eine deutlich bessere Kooperation zwischen Tourismus, Gewerbe, Gastronomie und Landwirtschaft erreicht werden.

 

Für viele Menschen ist der ländliche Raum ein unverzichtbarer Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum. Besonders die lokalen Nahversorger spielen hier eine große Rolle, deren Sicherung in peripheren Gebieten von größter Bedeutung sein wird.

 

Die im Bezirk Liezen bereits bestehende hohe Biodiversität muss durch konkrete Maßnahmen untermauert werden.
Um einer zu starken Verbauung der Freiflächen entgegenzuwirken, müssen innovative, kreative Strategien dazu führen, dass bestehende Ressourcen mit neuem Leben erfüllt werden.

 

Stärkefeld: Erneuerbare Energien

 

Energieautarkie des Bezirk Liezen

Energieträger, die unbegrenzt zur Verfügung stehen bzw. sich schnell erneuern, werden als „erneuerbare Energien" bezeichnet. Vor allem gelten sie als nachhaltige Energieressourcen und sind eine wichtige Alternative zu fossilen Energieträgern.

Das angepeilte Ziel im Strategiefeld „Erneuerbare Energien" stellt die – bereits im Jahr 2011 vom Regionalvorstand Liezen beschlossene -Energieautarkie des Bezirkes Liezen dar.

Als Energieautarkie der Region soll verstanden werden, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Energiebedarf und Produktionspotenzial erreicht, nicht jedoch eine – gegenüber dem Umland in Energiefragen -  völlig selbständige Region geschaffen wird.

Auf Basis der bereits vorliegenden Energiebedarfs- und Energiepotential-Daten werden kleinregional detaillierte - realistisch erreichbare – Energieautarkie-Ziele festgelegt und deren Umsetzung vorangetrieben.

 

Die Kern-Strategien lauten:

  • Suffizienz: Ein möglichst geringer Energie- und Rohstoffverbrauch wird angestrebt
  • Effizienz: Bestmöglicher Nutzen bei geringstem Energieaufwand
  • Erneuerbar: Erhöhung der Nutzung regionaler, erneuerbarer Energiepotenziale bei größtmöglicher Schonung der Ressourcen
  • Regional: Verstärkung der regionalen Energieversorgung durch Bürger, Kommunen und die regionale Wirtschaft

Die Kern-Strategie durchdringt alle regionalen Handlungsfelder, vor allem aber „besonders energierelevante Bereiche" wie Raumplanung und Infrastrukturplanung.

 

Erhöhung der regionalen Wertschöpfung

Um die regionale Wertschöpfung nachhaltig zu erhöhen und die fossile Abhängigkeit zu verringern, ist die Nutzung aller regionalen, erneuerbaren Energiepotentiale (Wasserkraft-, Windkraft-, Sonnenenergie- sowie Biomasse-Potential, Geothermie) unumgänglich. Vor allem im Bereich Biomasse ist der Aufbau von kleinregionalen Wertschöpfungsketten anzustreben.

 

Bewusstseinsbildung und Netzwerkmanagement

Die Bewusstseinsbildung in allen Strukturen des Bezirkes, mit dem weiteren Ausbau einer transparenten und flächendeckenden Energieberatung, stellt eine Grundvoraussetzung dar. Eine bessere Vernetzung der lokalen Stakeholder und die verstärkte Einbindung der Bevölkerung und der regionalen Wirtschaft ist Kern der Strategie.

Der Bezirk Liezen soll sich als Kompetenzzentrum für erneuerbare Energie etablieren und auch Forschungs- und Entwicklungsstandort für erneuerbare Energietechnologie werden. Die Entwicklung attraktiver und zukunftsweisender Lebens- und Wirtschaftsformen, die eine sparsame und umweltgerechte Energienutzung erlauben und die den Kriterien der Nachhaltigkeit entsprechen ist dabei oberstes Ziel.
Alle Verantwortungsträger verbindet die Überzeugung, dass eine regionale Vollversorgung mit erneuerbarer Energie auf Basis der oben beschriebenen Maßnahmen möglich und sinnvoll ist.

 

Energieausschuss Bezirk Liezen

Um das langfristige Ziel der Energieautarkie des Bezirk Liezen zu erreichen, wurde bereits im Jahr 2011 mit der Energiestrategie festgelegt, einen Energieausschuss zu errichten.

Dieser Ausschuss soll als verantwortliche Organisation die Umsetzung der Energiestrategie sicherstellen.

 

Folgende Organisationsstruktur wurde in der Energiestrategie festgelegt:

  • Die Regionalversammlung ist der Träger der Energiestrategie
  • Das Regionalmanagement Bezirk Liezen fungiert als Netzwerk und Organisationsstelle
  • Ein – von der Regionalversammlung zu gründender – Ausschuss zur Energiestrategie unterstützt mit fachlicher Kompetenz

 

Der Energieausschuss hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • Entscheidungen zu den weiteren Aktivitäten der Energiestrategie
  • Entscheidungen, ob einzelne Energieprojekte der Energiestrategie entsprechen
  • Fachliche Organisation eines regelmäßig stattfindenden Informationsaustauschs zur „Energiestrategie Bezirk Liezen"

 

Folgende Institutionen/Einrichtungen sollen zur Beratung hinzugezogen werden:

  • Energie-Agentur Steiermark Nord
  • e5-Beauftragte(r) der Gemeinde(n)
  • LFZ Raumberg-Gumpenstein
  • Energiebeauftragte(r) des Landes Steiermark

Intention dieses Energie-Ausschusses ist es, die jeweiligen Adressaten (zB Gemeinden, Klima- und Energiemodellregionen, Konsumenten, Produzenten) laufend über die aktuellen Ereignisse zum Thema Energie zu informieren.

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