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Pressekonferenz RML- Mit Pilotregion neue Arbeitsplätze geschaffen Empfehlung

Pressekonferenz RML- Mit Pilotregion neue Arbeitsplätze geschaffen

Erstmals wurde in der Steiermark ein Arbeitgeberzusammenschluss (AGZ) gegründet und das im Bezirk Liezen. An den Start gehen 16 Betriebe. Am Freitag, dem 28. April unterzeichnen sie die Gründungsurkunde für den „AGZ Region Liezen".

Das französische Vorzeigemodell macht es Arbeitgebern möglich, sich Mitarbeiter zu teilen, die sie alleine nicht ganzjährig bzw. in Vollzeit auslasten können. Im Bezirk Liezen haben sich 16 Betriebe zusammengeschlossen und den AGZ als Verein gegründet. Anders als in Frankreich – dort ermöglicht dieses zukunftsweisende Modell jährlich Umsätze in Millionenhöhe – funktioniert der AGZ im Bezirk nicht gewinnorientiert, sondern dient ausschließlich der Arbeitsmarktentwicklung. Betriebe decken so ihre personellen Teilbedürfnisse ab, teilen sich das Beschäftigungsrisiko und die Personalkosten. Das hat einerseits den Vorteil, Spitzenzeiten optimal abdecken zu können und andererseits erhalten so auch kleine Unternehmen die Chance, Fachkräfte zu binden.

Mehr Menschen in Vollzeitbeschäftigung

Auch für ArbeitnehmerInnen liegen die Vorteile klar auf der Hand. Jene, die bislang nur geringfügig angestellt, oder sich in prekären Beschäftigungsverhältnissen befunden haben, bekommen durch den AGZ die Möglichkeit auf Teilzeit- bzw. Vollzeitstellen mit beruflicher Perspektive. Durch ein eigens vorgesehenes Budget für Schulungsmaßnahmen können MitarbeiterInnen in sogenannten „Buchungsfreizeiten" zusätzliche Qualifikationen erlangen.

16 Betriebe haben sich zusammengeschlossen

Alexander Szöllösy (Firma progressNETZ) ist Experte für Regionalentwicklung und hat sich jahrelang mit der Thematik des Arbeitszusammenschlusses beschäftigt. In der Gründungsphase des AGZ Region Liezen stellte er sein Know-how zur Verfügung. Die Projektpartner RML, WKO, AMS und progressNETZ haben in dieser Zeit 8 regionale Informationsveranstaltungen, 7 Kleinregionssitzungen und zahlreiche Einzelberatungen durchgeführt, um die UnternehmerInnen des Bezirks über die Möglichkeiten durch den AGZ aufzuklären. Aktiv unterstützt hat auch die Presse mit mehr als 10 Artikeln in Print- und Onlinemedien, 1 Fernsehbeitrag und 3 Radiosendungen. Das Resultat: 16 Betriebe haben sich nun zusammengeschlossen und gehen mit dem AGZ an den Start, wodurch sich rund 10 neue Arbeitsplätze bilden werden. „Jeder Arbeitsplatz, den wir heute und in Zukunft über den AGZ im Bezirk Liezen schaffen, ist ein Erfolg dieser Kooperationspartnerschaft", sind sich Mario Brandmüller – er ist bis zum 30. April als Geschäftsführer des RML tätig und hat aktiv Aufbauarbeit für den AGZ geleistet – und Alexander Szöllösy einig.

Projekt über Leader eingereicht

In den nächsten zwei Jahren soll der AGZ weiter ausgebaut werden. 50 teilnehmende Betriebe lautet die Zielsetzung. Um die Aufbauphase konstruktiv zu gestalten, ist die Einstellung eines AGZ-Managers und das Betreiben von intensivem Marketing vorgesehen. Hierfür wird ein Budget von rund 120.000 Euro von Nöten sein. Um die teilnehmenden Betriebe keinem finanziellen Risiko auszusetzen, wurde das Projekt über Leader eingereicht. In diesem Fall entstehen den beteiligten Unternehmen für den AGZ-Managerposten in den ersten beiden Jahren keine Kosten. Auch ein Marketingbudget wird zur Verfügung gestellt.

Der Abwanderung entgegenwirken

Ab Mai wird Gernot Jagl der neue Geschäftsführer des RML sein. Auch er befürwortet den Arbeitgeberzusammenschluss und sieht darin eine Chance, der Abwanderung entgegen zu wirken: „Wenn der AGZ Mode macht, kann ich mir gut vorstellen, dass dieses Modell auch überregional gut funktioniert. Warum soll beispielsweise ein Webdesigner nicht hier und gleichzeitig in Graz arbeiten? Gerade für junge Menschen wäre das eine gute Motivation, nicht abzuwandern. Sie könnten in der Region wohnhaft bleiben und gleichzeitig auch das städtische Leben genießen", spricht Gernot Jagl über eine mögliche Entwicklung des AGZ.

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