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Regionalmanagement Bezirk Liezen zieht Bilanz Empfehlung

Regionalmanagement Bezirk Liezen zieht Bilanz

Vor knapp zwei Jahren haben Bundesrat Mario Lindner und sein Stellvertreter Bundesrat Bgm. Armin Forstner den Vorsitz des Regionalmanagements Bezirk Liezen (RML) übernommen. Im Zuge der letzten Regionalvorstandssitzung zogen sie Bilanz, sprachen über umgesetzte Projekte und jene, die gerade in den Startlöchern stehen.

Das Schaffen von individuellen Verkehrslösungen ist wohl eine der größten Herausforderung in der Entwicklung des Bezirks. Manche Teilgebiete sind nicht ausreichend an den öffentlichen Verkehr angebunden. Abwanderung und verminderte Lebensqualität sind die daraus resultierende Folge. Um die Flexibilität im Bezirk zu verbessern, hat das RML das Leitprojekt „Mobilität im ländlichen Raum" initiiert, wodurch nachhaltige Lösungen für die Region geschaffen werden. Der Startschuss fällt in wenigen Tagen. In Kürze werden das Mobilitätsangebot sowie die Bedürfnisse der Bevölkerung analysiert. In einem nächsten Schritt sollen Verkehrsexperten ein bedarfsorientiertes Konzept für den Bezirk erstellen. Das Vorhaben umfasst neben neuen Angeboten im Personentransport auch den Ausbau des bereits bestehenden.

AGZ soll zusätzliche Arbeitsplätze schaffen

Der steiermarkweit erste Arbeitgeberzusammenschluss, kurz AGZ, wurde kürzlich gegründet – und das im Bezirk Liezen. Das französische Vorzeigemodell macht es Arbeitgebern möglich, sich Mitarbeiter zu teilen, die sie alleine nicht ganzjährig bzw. in Vollzeit auslasten können. „Der AGZ bietet Betrieben die optimale Möglichkeit, ihren steigenden Bedarf an Arbeitskräften – vor allem zu Spitzenzeiten oder bei Auftragsschwankungen – abzudecken. Es ist ein Selbsthilfeinstrument, das auch kleinen Unternehmen die Bindung von Fachkräften und ein professionelles Personalmanagement ermöglicht", betont Bundesrat Mario Lindner, Vorsitzender des RML.
Der dabei entstehende Vorteil liegt nicht nur bei den Betrieben, ist sich Bundesrat Bgm. Armin Forstner sicher: „Es entstehen sozialversicherungsrechtlich abgesicherte Arbeitsplätze, wovon der Arbeitsmarkt als auch die Wirtschaftsstandorte in der Region profitieren. Durch geteilte Arbeit können neue Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen werden." Der Arbeitgeberzusammenschluss bietet auch einen Ausweg aus atypischen Dienstverhältnissen. Teilzeitbeschäftigte können in Vollzeitbeschäftigung kommen und Betriebe, die keine 40-Stunden-Kräfte brauchen, können sich Arbeitskräfte teilen.
16 Unternehmen aus dem Bezirk haben sich an der Gründung des AGZ beteiligt – in den nächsten Jahren soll Anzahl der Mitglieder noch weiter erhöht werden. Denn zehn Vollzeitplätze, die zum Start generiert werden können, ist erst der Anfang des Erfolgskonzepts.

RML koordiniert Bildungs- und Berufsorientierung - im Auftrag von Frau Landesrätin Mag. Ursula Lackner, Abteilung 6 Bildung und Gesellschaft des Landes Steiermark.

Das regionale Bildungsangebot noch besser auf den Bedarf der Wirtschaft im Bezirk abzustimmen, ist das Ziel des RML. „Wir haben teilweise einen Überhang an gewissen Ausbildungsmöglichkeiten, die in diesem Ausmaß in der Region nicht benötigt werden. Auf der anderen Seite fehlen Bildungsangebote, die für den Bezirk von Bedeutung sind", sagt RML-Geschäftsführer Mario Brandmüller. Genau an diesem Punkt will man ansetzen. Eine Steuerungsgruppe, in die unter anderem Vertreter regionaler Bildungseinrichtungen und Sozialpartner eingegliedert sind, arbeitet an einer besseren Abstimmung zwischen Bildungsangeboten und dem wirtschaftlichen Bedarf im Bezirk. So soll die regionale Bildungs- und Berufskoordination einerseits Begeisterung für lebenslanges Lernen schaffen und andererseits die Region mit qualifizierten Fachkräften stärken. Um einen noch besseren Überblick über das umfangreiche Bildungsangebot des Bezirks zu schaffen, ging Ende des letzten Jahres die Plattform „myfuture@home" online. Mit wenigen Klicks erhält man eine gute Übersicht über alle Aus-, Fort- und Qualifizierungsangebote von Bildungseinrichtungen im Bezirk. Angesprochen werden sollen nicht nur Jugendliche, sondern eine wesentlich breitere Zielgruppe. „Von myfuture@home können Menschen von 0 bis 100 Jahren profitieren. Sie enthält Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren", erklärt Brandmüller.

Mit der Saturday Nightline sicher durch die Nacht

Seit über 20 Jahren durchkreuzt die Saturday Nightline immer samstags den Bezirk Liezen und bringt dabei Jugendliche „sicher durch die Nacht", wie auch der Slogan des regionalen Mobilitätsanbieters lautet. Um die Zukunft der Saturday Nightline zu sichern, hat das RML verstärkt in die Öffentlichkeitsarbeit investiert. Im vergangenen Jahr hat man den Mundart-Rapper „Train D-Lay" mit an Bord bzw. in den Bus geholt, und so einen erfolgreichen Relaunch des Erfolgskonzepts erwirkt. Der Erfolg hat nicht lange auf sich warten lassen: Im Vorjahr wurden rund 500 Tickets mehr verkauft als im Vergleichsjahr 2015.

Fünf Mal Pilotregion

Ganze fünf Mal war der Bezirk Liezen in den letzten zwei Jahren eine steirische Pilotregion. In dieser Zeit fungierte das RML als Kooperationspartner bei mehr als 10 Projekten. Den Erfolg der letzten beiden Jahre sieht Bundesrat Mario Lindner vor allem in der guten Teamarbeit: „Wenn man in der Regionalentwicklung etwas weiterbringen will, dann geht das nur gemeinsam. Ich denke, das Besondere bei uns ist die herausragende Zusammenarbeit aller Partner. Wir haben uns intensiv mit den zentralen Themen im Bezirk beschäftigt und ich freue mich, dass wir gemeinsam konstruktive Lösungen erarbeiten konnten."
Nicht auf bereits errungenen Lorbeeren ausrasten will sich Bundesrat Bgm. Armin Forstner: „Wir haben uns in den letzten Jahren besonders den Themen des Wirtschafts-, Arbeits- und Bildungsstandorts, der Verkehrsinfrastruktur und der Mobilität gewidmet. An diesen Themen bleiben wir auch dran, denn wir wollen natürlich noch besser werden. Und das werden wir auch Schritt für Schritt schaffen. Davon bin ich überzeugt."

„Unsere Investitionen zahlen sich aus. Wir haben steigende Beschäftigung in allen steirischen Regionen. Mein Dank gilt dabei auch den engagierten Regionalmanagements. Innovative Projekte wie das AGZ in Liezen zeigen, was alles möglich ist, wenn wir zusammenhalten und unsere Kräfte bündeln. Gemeinsam werden wir auch weiterhin alles tun, um bestmögliche Verbindungen offline und online in allen Regionen zu bekommen. So schaffen wir Jobs, von denen man gut leben kann und erhöhen die Lebensqualität, so Landeshauptmann-Stv. Mag. Michael Schickhofer."

Die Regionalmanagements der Steiermark werden unterstützt vom Regionalressort des Landes Steiermark, unter der Leitung von Landeshauptmann-Stv. Mag. Michael Schickhofer.

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